top of page
ARTWALK03 2_Plakat.jpg

Über das Projekt

DER ARTWALK GEHT IN DIE DRITTE RUNDE

Uns ist es wichtig, mit unserer Kunst immer wieder zu den Menschen hin und raus in den öffentlichen Raum zu gehen: Ein regelmäßiges Ausschwärmen in unsere unmittelbare Nachbarschaft, den Bezirk und die Randgebiete Wiens, um künstlerische Stadtbefragung zu betreiben und diese in einem ARTWALK öffentlich zu kommunizieren. Ausgestattet mit Mikrofonangel, Funk-Kopfhörer und aufgenommenen Interviews laden wir das Publikum ein, die Umgebung auf künstlerische Art zu erkunden. Dabei geht es uns darum, eine bleibende Begegnung herzustellen und hinter die Fassade zu blicken. Unterwegs wird es an mehreren Stationen künstlerische Interventionen geben. Verwoben wird das ganze durch unsere Recherche, Interviews mit Zeitzeug:innen aus unserer Geschichten-Sammelstelle:

Radio Wien ArtwalkECHOLOT
00:00 / 03:15
F158ACF6-F2EC-4C0A-A4A6-7D6F8E54713E_v0_l.jpeg

DIE BROTFABRIK ALS PROTAGONIST

Nachdem uns unsere "Feldforschung-Fovoriten" in den letzten beiden Jahren quer durch den 10. Bezirk, vom Viktor-Adler-Markt bis hinauf zum Böhmischen Prater, geführt hat, ist es für uns an der Zeit unsere unmittelbare Umgebung künstlerisch zu befragen: Als ortsansässiger Kulturverein, welcher seine Projekte im historischen Ziegelwerk des ehemaligen Getreidespeichers konzipiert und probt, wollen wir uns nun tiefergehend mit den uns umgebenden Gemäuern auseinanderzusetzen. Seit unserer Gründung auf dem Areal kommen wir täglich neu mit dem Ort und seiner Vergangenheit in Berührung. Immer wieder kommen ehemalige Arbeiter:innen oder ihre Nachfahren bei uns vorbei, deren Geschichten und Anekdoten wir einfangen und die Lust auf mehr machen. Wenn du etwas zu erzählen hast oder jemanden kennst, der/die vielleicht etwas Interessantes über das Areal und die Geschichte der Ankerbrotfabrik zu berichten hat, schreib uns doch gern - oder hinterlasse uns eine Sprachnachricht via WhatsApp

Bildschirmfoto 2023-04-02 um 11.30.55.png

IN DEN RÄUMEN LESEN WIR DIE ZEIT

Mit unserem Projekt suchen wir den Einstieg in das Thema nicht durch die historische Vergangenheit, sondern über deren Erben in der Gegenwart: eine Tochter, die ihre verschwiegene Mutter versucht zu entschlüsseln. Ein Sohn, der mit dem NS-Geist seines Vaters ringt. Gemeinsam mit den Zuschauer:innen heften wir uns an ihre Versen und begleiten sie auf Schritt und Tritt bei ihrer Spurensuche durch die Zeit. Dabei geht es uns auch darum, die dunkleren Kapitel der Geschichte zu beleuchten, wie die Arisierung des damaligen Betriebes und dabei Vergessenes oder Verdrängtes neu zu befragen. 

 

Gruppenfoto.jpg
ankerplan_1954_001-1.jpeg

RECHERCHE ERLEBBAR MACHEN

In Kooperation mit INSELMILIEU Reportage wollen wir die Geschichte durchforsten und verlorenen Spuren nachgehen. Eine begehbare Recherche, sinnlich erweitert durch szenische, bildnerische und musikalische Interventionen. Geschichte schreibt sich in Räume und Körper ein und besetzt Orte mit Erinnerungen. Diesem Prinzip folgen wir und erschaffen so ein künstlerisch-historisches Archiv, welches räumlich erfahrbar ist: in dem die historischen Gemäuer zum Sprechen gebracht werden wird Vergangenes lebendig und Gegenwärtiges zur Geschichte. 

 

P.s.: Der Duft von frisch gebackenem Brot weht nur noch bis Ende des Jahres über das Gelände der Brotfabrik. Denn Ankerbrot zieht endgültig aus!

HARDFACTS: 

  • Wiederaufnahme am 28.9., weitere Vorstellungen am 30.9. und 1.10.

  • Live-Audio Walk mit künslterischen Interventionen auf mehreren Stationen, Fotos HIER

  • Dauer: 2h mit anschließendem Ausklang in der Brauerei Ten.Fifty

  • Treffpunkt: Das LOT, Absberggasse 31 im 10. Bezirk 

  • Der ARTWALK findet bei jedem Wetter statt, wir sind Drinnen und  Draussen

  • Tickets gibts es HIER

Ein Projekt von ECHOLOT mit Koproduktionspartner INSELMILIEU Reportage. 

In Kooperation mit Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien, Kulturhaus Brotfabrik und Bräuhaus Ten.Fifty

Konzept & Regie: Hans-Christian Hasselmann

Leitung Recherche & Interviews: Jana Mack

Szenographie: Daniel Sommergruber

Sounddesign: Joachim Huber & Tobias Schützenberger

Szenische Texte: Maren Streich & Thyl Hanscho

Kuratierung Künstler:innen: Cagdas Cecen

Licht: Josef Morawek

Mitarbeit Recherche: Janine Sladky

Regieassistenz: Lilly Maaß

Produktionsleitung: Lidiia Akryshora

Presse: Julia Breitkopf

Vermittlung: Sandra Bayer & Julia Riederer & Naemi Thoma

Marketing: Julia Novak

Kunst & Performance

Sarah Zelt

Anton Widauer
Valentin Katelevski

Daniel Sommergruber

Frida Robles

Amina Kummer

Cagdas Cecen

Gefördert von der Stadt Wien,  10. Bezirk und dem Bundesministerium

Mit großem Dank an alle unsere Zeitzeug:innen und Interviewpartner:innen, sowie den fachspezifischen Austausch mit Axel Schacht, ERINNERN.at, Eva Blimlinger, Peter Weinberger.

Support Us
bottom of page